Wir – das Freie Netz Thüringen – sehen uns leider genötigt, an dieser Stelle eine Erklärung zu den in jüngster Vergangenheit geschehenen Vorkommnissen abzugeben.

Wie dem einen oder anderen sicherlich schon aufgefallen ist, sind die beiden Weltnetzseiten FN Erfurt und FN Südthüringen zurzeit außer Betrieb. Es gab in der jüngsten Vergangenheit zum wiederholten Male eine Vielzahl von Unstimmigkeiten innerhalb des Freien Netzes Thüringen, so dass sich das FN Erfurt sowie das FN Südthüringen dazu entschlossen haben, den Strukturen des FN den Rücken zu kehren.

Wir wollen hier nicht im Einzelnen auf sämtliche Streitpunkte eingehen, jedoch muss verdeutlicht werden, dass das Freie Netz Thüringen generell an einer regionalen Zusammenarbeit mit den verschiedensten nationalen Gruppen interessiert ist. Es kann aber nicht so sein, dass einzelne Personen der oben genannten Gruppen denken, sie könnten alles im Alleingang entscheiden und sich über bestimmte Rahmenbedingungen hinwegsetzen.

Es kam uns oftmals so vor, als ob einige Herrschaften aus blindem Aktionismus und Profilierungswut agierten, den politischen Sinn und Zweck des Freien Netzes jedoch völlig verkannten. Politische Aktionen sind Bestandteil politischer Arbeit. Diese sollten jedoch durchdacht und abgesprochen werden, gerade wenn sich diese auf mehrere Regionen des Freien Netzes ausdehnen.

Daher werden wir die anstehende Demonstration am 27.August in Weimar unter dem Motto: “Gegen Repression und Kriminalisierung unserer Bewegung” nicht unterstützen und distanzieren uns von diesem Vorhaben. Besonders das Thema dieser Demonstration steht im völligen Widerspruch zu unserem Verständnis von qualitativ hochwertiger politischer Arbeit. Schon allein die gewählte Thematik lässt erkennen, dass hier purer Aktionismus das Leitmotiv der Initiatoren ist.

Wir sind der Meinung, dass es weitaus wichtigere Themen gibt, die durch Demonstrationen und andere Aktionsformen thematisiert werden sollten, als die vermeintlichen Repressionen gegenüber des Nationalen Widerstandes. Jeder nationale Sozialist weiß von vornherein, dass er von Ausgrenzung, Diskriminierung und Repressionen betroffen sein wird, wenn er sich offen gegen das System stellt. Die nationale Opposition hat seit Jahrzehnten mit staatlichen und gesellschaftlichen Sanktionen, Exklusion und einer ständigen Kriminalisierung durch Politik und Medien zu tun. Wer sich gegen Missstände im eigenen Land zur Wehr setzt, wer diese anspricht und beseitigen möchte, der läuft automatisch Gefahr ins Visier der Ordnungsmacht zu gelangen. Schließlich will sich niemand die Butter vom Brot nehmen lassen, auch und gerade nicht die Volksverräter der brd. Wir sollten daher stolz darauf sein, dass wir so unbeliebt sind. Es zeigt uns doch, dass wir auf dem richtigen Weg sind – Viel Feind, viel Ehr.

Demonstrationen wie die Kommende in Weimar tragen nicht dazu bei, dass die nationale Opposition Rückhalt im Volk erhält. Der gemeine Bürger wird sich denken, dass wir uns lieber mit uns selbst beschäftigen, als echte Politik zu betreiben und Themen ansprechen, die wirklich von Brisanz und Aktualität sind. Wer als nationaler Aktivist mit offenen Augen durch das Leben geht, wird feststellen, dass es viel wichtiger ist, sich gegen den drohenden Genozid des deutschen Volkes zu stellen, sich für die Kinder, welche Opfer von Gewalt und Missbrauch werden, stark zu machen und darauf hinzuweisen, dass Menschen an der Armutsgrenze leben müssen oder dass die EU die europäischen Völker mehr und mehr entmündigt. Das sollten die Themen mit der höchsten Priorität sein.

Anstatt sinnentleerte Demonstrationen durchzuführen, die inhaltlich niemanden nützen, außer denjenigen, die ihren Namen überall lesen wollen, verheizt solch blinder Aktionismus darüber hinaus auch gute Leute. Jeder, der im nationalen Widerstand schon einige Jahre aktiv ist, weiß, dass Demonstrationen nicht den gewünschten Erfolg versprechen, schon gar nicht wenn weder eine vernünftige Vor- noch Nachbereitung stattfindet. Wir sehen es an fast jedem Wochenende. Demos in großer Anzahl, doch die Teilnehmerzahl ist rückläufig. Anstatt kreativ zu agieren, schlägt man den einfachsten Weg ein, der vermeintlich über Jahre hinweg als der einzigste und beste erschien.

Wir sollten endlich beginnen, einfallsreich auf die tagtäglichen Gegebenheiten zu reagieren und hochwertige politische Arbeit zu leisten, als uns darauf zu versteifen, quantitativ zu wirken. Das FN Thüringen will diesem Grundsatz genüge tragen.